Wo Mobilität auf Fankultur trifft

Ein Brückenpfeiler am Deutsche Bank Park erzählt künftig nicht nur von neuer Infrastruktur, sondern auch von einem der emotionalsten Momente der Eintracht-Geschichte. 
Hinweis: Die ausführliche Pressemitteilung zum Sprayevent finden Sie am Ende dieser Seite zum Download.

Ein sichtbares Zeichen für die Verbindung von Infrastruktur und Fankultur: Prof. Knut Ringat (RMV), Julien Zamberk (Eintracht Frankfurt), Horst Amann (RTW Planungsgesellschaft) und der Frankfurter Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert (v. l.) vor dem von Fan-Vertretern der Eintracht Frankfurt gestalteten Mural am Deutsche Bank Park. 

Wer den Deutsche Bank Park besucht, wird ihn kaum übersehen: Auf einem Brückenpfeiler der Regionaltangente West rollt ein Sonderzug vorbei. Spieler strecken den Meisterpokal aus den Fenstern, am Bahnsteig jubeln Menschen. Das großformatige Mural erinnert an den Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1959 – und verbindet einen historischen Moment der Vereinsgeschichte mit der Mobilität von morgen. 

Entstanden ist das Wandbild auf Einladung der RTW Planungsgesellschaft gemeinsam mit Fan-Vertretern der Eintracht Frankfurt. Es verleiht einem Ingenieurbauwerk ein unverwechselbares Gesicht und zeigt, dass Infrastruktur Teil der Orte wird, die sie verbindet. Vorgestellt wurde das Mural bei einem Presseevent mit RTW-Geschäftsführer Horst Amann, RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat, Julien Zamberk, Vorstandsmitglied der Eintracht Frankfurt Fußball AG, sowie Frankfurts Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert. 

RTW-Geschäftsführer Horst Amann präsentierte am Deutsche Bank Park das neue Mural. Parallel wächst mit der aufgeständerten Trasse die künftige Streckenführung der Regionaltangente West. 
Aus Beton wird Erinnerung: Graffiti-Künstler Vincent Voigt bringt das Motiv des Meisterzugs von 1959 auf den Brückenpfeiler am Deutsche Bank Park.

„Die RTW wird die Region künftig auf neuen Wegen miteinander verbinden. Gleichzeitig entsteht die Strecke an Orten, die für viele Menschen bereits heute eine besondere Bedeutung haben. Die Gestaltung dieses Pfeilers macht sichtbar, dass Infrastruktur nicht losgelöst von ihrem Umfeld entsteht, sondern Teil der Orte wird, die sie verbindet“, sagte Horst Amann. 

Stadion und Strecke wachsen zusammen 

Der Deutsche Bank Park zählt zu den wichtigsten Veranstaltungsorten im Rhein-Main-Gebiet. Mit der RTW erhält das Stadionumfeld künftig einen zusätzlichen Bahnsteig am Bahnhof Frankfurt (Main) Stadion sowie die neue Station „Stadionbad“. So wird der Standort aus vielen Teilen der Region deutlich besser erreichbar. 

Mehr als eine neue Strecke: Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbunds, sprach beim Presseevent über die Bedeutung der RTW für eine bessere Vernetzung der Region.
Julien Zamberk, Vorstandsmitglied der Eintracht Frankfurt Fußball AG, betonte die enge Verbindung zwischen Stadion, Region und den Menschen, die diesen Ort prägen.

„Mit der RTW entstehen neue Direktverbindungen für Pendler, Freizeitreisende und Fußballfans. Sie verbessert die Erreichbarkeit des Stadions und stärkt die Mobilität im Rhein-Main-Gebiet“, sagte Prof. Knut Ringat. Auch für Eintracht Frankfurt besitzt das Projekt eine besondere Symbolkraft. „Dass die neuen Bauwerke einen sichtbaren Bezug zur Fankultur erhalten, ist ein schönes Zeichen für die enge Verbindung zwischen Stadion, Region und den Menschen, die diesen Ort prägen“, sagte Julien Zamberk. 

Das Mural wird künftig Besucher des Deutsche Bank Parks begleiten.

Pfeiler mit Geschichte 

 Nach Abschluss der Arbeiten wird das Wandbild dauerhaft versiegelt und geschützt. So erinnert der Brückenpfeiler künftig nicht nur an einen besonderen Moment der Frankfurter Fußballgeschichte, sondern steht zugleich für neue Verbindungen im Rhein-Main-Gebiet. 

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