Baustraße in Praunheim: So greifen Versorgung und Bauarbeiten ineinander

In Praunheim schlängelt sich eine neue, befestigte Baustraße entlang des Baufelds. Sie ist ein wichtiger Baustein für die kommenden Arbeiten im Abschnitt Nord: Über sie erreichen Materialtransporte und Baumaschinen ihre Einsatzorte gezielt und ohne Umwege.

Damit schafft die Baustraße klare Abläufe auf der Baustelle. Sie reduziert ungeordnete Fahrten und Querungen außerhalb des definierten Baufelds und entlastet so das Umfeld. Gleichzeitig verbessert sie die Erschließung der Baustelle in Praunheim: Die Projektbeteiligten können Bauabläufe verlässlicher planen und Beeinträchtigungen während der Bauzeit besser begrenzen.

Vorarbeiten: Grundlage für einen sicheren Bauweg 

Bevor die Baustraße entstand, richteten die Verantwortlichen die Baustelle ein, bereiteten die Flächen vor und prüften den Untergrund. Anschließend legten sie den endgültigen Verlauf fest und bauten Tragschicht und Tragdeckschicht Schritt für Schritt ein.

Warum die Baustraße wichtig ist 

Auf der Baustelle bewegen sich täglich große Mengen Material und schweres Gerät. Eine befestigte Baustraße hält diesen Verkehr auch bei Regen stabil und führt Transporte über eine klar definierte Strecke. Das erhöht die Sicherheit und schützt angrenzende Flächen. Wie andere Bauwege im Projekt entwässert auch diese Baustraße über das Bankett, den seitlichen Randstreifen der Straße.

Erster Einsatz: Umverlegung einer großen Wasserleitung 

Als nächsten Schritt nutzt das Projekt die Baustraße für die Umverlegung einer Wasserleitung mit 800 Millimetern Durchmesser. Diese Leitung spielt eine zentrale Rolle für die Wasserversorgung. Mit der Umverlegung sichert das Projekt nicht nur die Wasserversorgung, sondern schafft zugleich Platz für die nächsten Bauphasen der Regionaltangente West.

(Bilder: RTW GmbH)

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