Letzte Sperrpause vor dem Tunneldurchstich: Präzisionsarbeit am Kreuzungsbauwerk Neu-Isenburg
Sperrpause: 14. bis 19. November 2025
Die jüngste Sperrpause am Kreuzungsbauwerk Neu-Isenburg Mitte November markierte einen weiteren wichtigen Meilenstein. In nur wenigen Tagen schuf das Projektteam die Grundlage für den nachfolgenden Tunneldurchstich. Künftig ermöglicht der Tunnel die kreuzungsfreie Unterführung von Frankfurt in Richtung Neu-Isenburg und Dreieich-Buchschlag – ein zentraler Baustein für den späteren Trassenverlauf der Regionaltangente West.
Arbeiten in kurzer Zeit
Im Zeitraum vom 14. bis 19. November 2025 sperrten die Beteiligten mehrere Gleise zeitweise, um notwendige Umbauten an den Hilfsbrücken umzusetzen. Diese sogenannten Hilfsbrücken sichern den Bahnverkehr während der Bauarbeiten unter dem rollenden Rad. Innerhalb eines eng abgestimmten Zeitfensters bauten die Teams Brücken aus, setzten sie um und bauten sie anschließend neu ein.
Die Bauabläufe waren so geplant, dass die Einschränkungen für den Bahnverkehr möglichst gering blieben. Nach Abschluss der Arbeiten konnten die betroffenen Gleise planmäßig wieder freigegeben werden.
Schweres Gerät für präzise Arbeit
Für die Arbeiten kam eine Vielzahl an Spezialmaschinen zum Einsatz. Ein großer Gleiskran hob die tonnenschweren Brückenteile, während Bagger und Radlader die Erd- und Verfüllarbeiten unterstützten. Gleisbaumaschinen stellten anschließend sicher, dass Schienen und Schotter wieder exakt eingebaut und stabilisiert wurden.
Ein Großteil der Arbeiten fand nachts sowie an den Wochenenden statt, um den laufenden Bahnverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen.
(Bilder: RTW GmbH/Uli Planz)