Artenschutzmaßnahmen im Abschnitt Nord, Süd und Mitte
Beim Bau großer Projekte wie der RTW achten wir auf den Schutz der Tierwelt. Wir wollen die Auswirkungen auf die Natur so gering wie möglich halten. Dabei helfen uns CEF- und FSC-Maßnahmen.
CEF-Maßnahmen sind Artenschutzmaßnahmen, die wir frühzeitig durchführen. Der Name bedeutet so viel wie "Maßnahmen für die dauerhafte ökologische Funktion". Ein wichtiges Kriterium: Sie müssen vor dem Eingriff stattfinden und direkt mit dem Projekt zusammenhängen. So sichern wir eine durchgehende ökologische Funktion ohne Unterbrechung. Wir schaffen neue Lebensräume oder verbessern die schon vorhandenen in der Nähe der Baustelle. Ein Beispiel: Wir legen sogenannte Habitatflächen an. Diese Flächen bieten lebenswichtige Strukturen wie Totholzhaufen und Blühflächen. So haben die Tiere alternative Lebensräume. Eidechsen, die wir auf dem Baufeld fangen, bringen wir auf spezielle Flächen. Dort bleiben sie, solange die Bauarbeiten andauern.
FSC-Maßnahmen zielen darauf ab, den Zustand von Tierpopulationen zu sichern. Der Name bedeutet "Maßnahmen zur Sicherung eines günstigen Erhaltungszustands". Diese Maßnahmen kommen zum Einsatz, wenn ein direkter Zusammenhang zum Ort des Eingriffs nicht möglich ist. Sie können auch als Ausgleich dienen, um eine Verschlechterung zu verhindern. An anderer Stelle schaffen wir neue Lebensräume für die Tiere. Diese Lebensräume sind für die Tiere geeignet. Oder wir verbessern die Lebensräume für Tiere, die dort bereits leben. Diese Maßnahmen planen wir sorgfältig. Während der Bauzeit überwachen wir sie. So sichern wir den bestmöglichen Schutz der betroffenen Tierarten.
Durch diese Maßnahmen sind die Tiere geschützt, bevor die Bauarbeiten beginnen. Sie finden optimale Lebensräume oder Nistplätze.